| Herzlich Willkommen |
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Wir möchten, dass jeder seine Gaben entdeckt und seinen Platz in der Gemeinde findet und im Glauben und Leben weiterkommt. Und wir wollen entdecken, wo Gott uns braucht und für ihn da sein. EnneagrammDas Enneagramm, eine Typologie, habe ich 1989 durch das Buch von Richard Rohr und Andreas Ebert: "Das Enneagramm - Die 9 Gesichter der Seele" kennen gelernt. Beim Ökumenischen Arbeitskreis Enneagramm (ÖAE) habe ich dann die Weiterbildung zum Enneagrammtrainer (ÖAE) gemacht. Ich bin im Vorstand des ÖAE für die "Weiterbildung Enneagrammtrainer-in ÖAE" zuständig und führe sie zusammen mit Johanna Jesse-Goebel und anderen Dozenten auf Schloss Schwanberg bei Würzburg durch. Inzwischen ist auch meine Frau Barbara Enneagrammtrainerin (ÖAE). Wenn Jesus sagt: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", dann kann es ja nicht schaden, meinen Nächsten und mich selbst ein bisschen besser verstehen zu lernen. Darum ist es uns wichtig, das Enneagramm im christlichen Raum bekannt zu machen und es auf dem Hintergrund des christlichen Glaubens weiter zu geben. BibliodramaBei Heidemarie Langer, Hamburg, habe ich das Bibliodrama kennen und schätzen gelernt und die Weiterbildung zum Bibliodramaleiter (ZHL) gemacht. Im Bibliodrama begegnet uns eine besondere Art, biblische Texte zu erleben und sich mit Leib, Seele und Geist ansprechen zu lassen. Mit Hilfe von Elementen des Bibliodrama wird jede und jeder an der Stelle im Text aufmerksam, wo das eigene Lebensthema erklingt. Es entsteht ein lebendiger Prozess in einer Gruppe, weil im Bibliodrama heutige Lebensfragen nach Heil und Heilung, Glaube und Angst, Sehnsucht und Erfüllung verbunden werden mit einer Weisheit, die älter ist als wir. Jeder kann sich in Freiheit auf seine Art und Weise auf den Text und die Gruppe einlassen. Körperübungen und Lieder, Gebet und Gespäch, Stille und Begegnung helfen auf diesem Weg. Elemente des Bibliodrama bringe ich in die Gemeindearbeit ein, im Kloster Damme, auf Schloss Schwanberg und an anderen Orten mache ich Bibliodramawochenenden. Predigten
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Es hat mich sehr angesprochen, da ich schon immer dachte, dass ein Pfarrer viel über Gott und viel über die Menschen wissen sollte. Ich habe mich im Enneagramm aber nicht entdeckt. Viele Jahre später in einer Lebenskrise wurde das Enneagramm für mich ein Spiegel, in dem ich viel über mich und meine Art, die Welt zu erleben und auf sie zu reagieren, kennen gelernt habe. Das Enneagramm hat mir und auch unserer Ehe gut getan, dadurch hoffentlich auch anderen Menschen.
Weil Gott mit unserem Leben etwas zu tun hat,
soll davon auch in der Predigt etwas hörbar und spürbar werden. Predigen, das heißt für mich: Hinhören, was uns die Zeugen des Alten und Neuen Testaments über den dreieinigen Gott sagen und diese Botschaft in unsere Zeit zu übersetzen. "Wie können wir das erleben, was damals erlebt wurde?" "Wie leben wir das heute, was damals gesagt wurde?" "Wo machen wir heute neue Erfahrungen mit Gott?" In der Predigt soll Gottes Wort mit unserem Leben und Erleben zusammen kommen, damit wir sein Wort an uns hören.